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Höfe vor Ort - Transparenz ist uns wichtig!

Sag ja zur heimischen Landwirtschaft und damit ja zu hohen Umwelt- und Tierschutzauflagen!

 

Diese Seite befindet sich im fortlaufenden Aufbau.

 

 Der Hof Josef und Anne Hillebrand

 

 

Während Josef sich um den Ackerbau kümmert, ist Anne für die Betreuung der Ferkelaufzucht und der 2000 Mastschweine zuständig. Die Ferkel beziehen sie aus einem Sauenbetrieb, an dem sie beteiligt sind. Ehrenamtlich ist Anne im EGO Vorstand tätig.Die EGO steht für Regionalität im Osnabrücker Raum, vom Erzeuger über den eigenen Schlachthof bis zur Vermarktung. Dies ist ein Riesenvorteil, der auch in Richtung Öffentlichkeitsarbeit gut zu nutzen ist. Die anfallende Schweinegülle bringt Josef in die benachbarte Biogasanlage, wo daraus Strom und Wärme für das Fernwärmenetz in Melle entsteht. Das Substrat wird nach der Verstromung als wertvoller Dünger auf Hillebrands Felder ausgebracht.

Und so ist sich Familie Hillebrand sicher: "Gemeinsam sind wir Landwirtschaftsbetriebe stark, und deshalb ist ein großer Wunsch, dass viele Höfe erhalten bleiben!"

 

Die Schafhaltung auf dem Hof Uhlen

Danke an die Familie Uhlen für den interessanten Einblick!

 

Wer den Alltag einer 7-Tage Woche mit den im Laufe eines Jahres sehr vielfältigen und abwechslungsreichen Arbeiten näher kennen lernen möchte, ist eingeladen, das Leben auf dem Hof Uhlen einmal für eine Woche im Winter, Sommer und Herbst zu teilen.

 

 

Maisernte 2014 in Gesmold 

Was Landwirte aus Mais alles machen können…

Viele kennen es, dass Mais gehäckselt wird und als Silomais auf einem Platz gefahren wird. Dieser ist dann häufig zur Fütterung von Kühen, Rindern, Bullen oder als Energiepflanze für Biogasanlagen vorgesehen.
Neben Zuckermais mit Butter auf jeder Kirmes, Popcorn oder Körnermais als Tierfutter, was ja eigentlich auch noch jeder kennt, gibt es dann noch Mais als Mais-Spindel-Gemisch, im Englischen Corn-Cob-Mix, kurz CCM, genannt.

CCM ist ein meist in der Schweinemast eingesetztes Futter, das aus der Spindel und den Körnern des Maiskolbens besteht. Es kann jedoch als vollwertiges Grundfutter mit hohem Energiegehalt in der Rindermast eingesetzt werden.
Zur Produktion von CCM wird der Mais nicht mit einem Häcksler sondern mit einem Mähdrescher mit Pflückvorsatz (Maisgebiss) geerntet. Zur Ernte von CCM ist es bei einigen Mähdreschern erforderlich, bestimmte Teile der Abscheideorgane zu verschließen. Da CCM zu Schrot- bzw. Strohsilage verarbeitet wird, kann auch weniger reifes Erntegut mit einem höheren Wassergehalt im Korn geerntet und weiterverarbeitet werden. Der Rohfasergehalt liegt aufgrund der enthaltenen Maisspindeln mit fünf bis acht Prozent höher als beim Körnermais (3 %).

 

Familienbetrieb Liescher-Obernüfemann

Die Familie (Uroma bis Urenkel) ist von Melle nach Mecklenburg-Vorpommern umgezogen, und bewirtschaftet dort einen vielseitigen Landwirtschaftsbetrieb.

 

 Familienbetrieb Holtgrewe 

Danke für die interessante Kuhstallführung auf dem Hof Holtgrewe in der Allendorfer Nachbarschaft!

 

Familienbetrieb Wibbelsmann

Jetzt waren wir mal zu Besuch auf dem Hof Wibbelsmann, in der Wellinger Nachbarschaft. Danke, dass wir dort die Milchviehhaltung filmen durften!

 

Hof Mathias Hoppe

Hier stellen wir Euch nun die Freilandhaltung von Legehennen in der Meller Nachbarschaft vor.

Vielen Dank für die Filmerlaubnis!

 

 Hof Hermann-Josef und Margret Bolte

Wir bewirtschaften auf unserem Hof in Wennigsen 90 ha Ackerland, ziehen auf 550 Plätzen Ferkel auf und mästen auf 1100 Plätzen Schweine. Wir vermarkten unsere Tiere über die EGO.

Uneingeschränkter Zugang zu Futter, Wasser (Nippel- und Beckentränken mit stehendem Wasser), verschiedenen Spielzeugen (Ketten, Weichholz zum Wühlen und Nagen,...) und Tageslicht im natürlichen Tag/Nachtrythmus tragen zum Tierwohl bei. Zusätzlich sind wir dabei in die Buchten Raufuttereinrichtungen zu intialieren.

Film folgt...

 

Schweinemast Stefan und Gabriele Mörixmann

In diesem Stall haben wir versucht, so viele Kriterien wie möglich des Initiative Tierwohl Kriterienkatalogs umzusetzen. Und so bieten auch wir, wie ein Großteil der Landwirte, ab diesem Jahr auf freiwilliger Basis unseren Tieren ein "Mehr an Tierwohl" über dem gesetzlichen Standard!

Wir erhalten unsere Ferkel aus einem Sauenbetrieb im Osnabrücker Land. Die 875 Tiere werden bei uns mit einem Gewicht von 28kg eingestallt und dann gemästet. Die Schweine dieses Stalles haben durch die verschiedenen Ein- und Ausgänge sowie im Stall als auch über den Auslauf die Möglichkeit acht verschiedene Räume (zwei Freßbereiche, ein lichtdurchfluteter Ruhebereich, ein etwas dunklerer Ruhebereich, ein Bällebad mit zwei Schweineduschen, zwei Wühlbereiche und ein Auslauf nach draußen auf die Terrasse) zu erkunden. Seperat gibt es ein Pflege- und ein Nachmastabteil. Durch die Eingänge der beiden Schleusen (Waage) gelangen die Schweine in die verschiedenen Freßbereiche. Hier stehen den Tieren Trockenfutter, Rauhfutter (Maissilage+Heu), Lecksteine, Tränken (Nippeltränken und Tränkebecken als offene Tränkestelle) und verschiedene Spielmöglichkeiten zur Verfügung. Über die vier Ausgänge können die Tiere auswählen in welchen Ruhebereich sie sich zurückziehen möchten. Sie haben die Wahl zwischen einem hellen Abteil mit verschiedenen Wühlbereichen, Scheuerbalken, Heuraufen, Dusche und Bällebad und einem nicht ganz so hellen Abteil mit Wühltürmen. Beide Abteile haben einen Ausgang zur Terrasse, über die sich die Tiere neu vermischen können. Zum Ende der Mast nach 115 Tagen werden schlachtreife Tiere in den Schleusen gewogen, in den hinteren Freßbereich aussortiert und über die Rampe verladen. Geschlachtet werden die Tiere auf dem EGO Schlachthof in Georgsmarienhütte. Natürlich kann man sich aber auch eins aussuchen und privat schlachten lassen!

Hier könnt Ihr Euch ein Video aus dem Stall anschauen!

 

Betrieb Karl-Heinz und Stefanie Rietmann

Der Hof Rietmann liegt in Warringhof und wird von der Familie Rietmann bewirtschaftet. Zur Zeit werden sie von dem Auszubildenden Max unterstützt.

Neben dem Ackerbau mit einer Fruchtfolge aus Gerste, Raps, Weizen und Mais liegt der Hauptbetriebsschwerpunkt in der Sauenhaltung.

Familie Rietmann stellt  ihre Sauenhaltung anhand einer Betriebsbeschreibung vor:

Wir arbeiten in einem festen Rhythmus, der sich immer wieder wiederholt. Zuerst werden die Sauen im sogenannten Deckzentrum besamt.

Nach 24 Tagen werden die besamten Sauen mit einem Ultraschallscanner auf Trächtigkeit untersucht. Danach bleiben sie ca. 85 Tage in Gruppen im Wartestall, wobei sie an einer Abrufstation gefüttert werden, d.h. die Sauen haben einen Transponder im Ohr, mit dem der Fütterungscomputer genau erkennen kann, welche Sau wieviel Futter bekommt. Dabei ist auch eine ausreichende Wasserversorgung gewährleistet.

Foto unten: Gruppenhaltung im lichtdurchfluteten Abteil.

Eine Woche vor dem errechneten Geburtstermin werden die Sauen in den Abferkelstall umgestallt, wo die Geburten nach 115 Tagen stattfinden.

Foto: säugende Sau

Nachfolgend könnt Ihr eine Ferkelgeburt miterleben!

Nach der Säugezeit werden die Ferkel von den Sauen abgesetzt und in den Ferkelstall umgetrieben (Umtreiben der Ferkel und Ankunft im Ferkelaufzuchtstall auf den folgenden Bildern).

 

Die Sauen kommen zurück ins Deckzentrum, wo sie neu belegt werden.

Die Abteile werden sowohl im Ferkelstall als auch im Sauenstall gründlich gereinigt und desinfiziert.

Im Ferkelstall werden die Ferkel je nach Alter mit speziellem Ferkelfutter gefüttert und mit ausreichend Wasser versorgt.

Nach ca. 7 Wochen im Ferkelstall werden die Ferkel an einen Mäster aus dem Nachbarort (kurze Transportwege) und eine Viehhandlung verkauft.

Fotos: Ferkeltransport zum Mäster

Die Gesundheit der Tiere ist der Hauptfaktor der Tierhaltung. Die ruht auf folgenden Grundsteinen:

- Tiergerechte Haltung (Aufstallung, Klimagestaltung,...)

- Hygiene (Reinigung, Desinfektion, Schadnagerbekämpfung,...)

- geregelter Tierverkehr

- Gesundheitsmanagement (Impfung,Homöopathie + pflanzliche Zusatzstoffe,...)

- Tierärztliche Betreuung (Tierarzt, Schweinegesundheitsdienst)

Uns ist es sehr wichtig dem Verbraucher zu zeigen, wie wir arbeiten,  um darzustellen wie Landwirtschaft heute wirklich aussieht. Deshalb öffnen wir gerne für Schule, Kindergarten und Landwirtschaftsinteressierte nach Absprache und Zeit unsere Türen (siehe Terminspiegel).

So haben auch unsere Foto- und Videopräsentation in der Grundschule und die Expedition in die Sauenhaltung mit Schülern des Gymnasiums ( Foto unter Expeditionen) viele offene Fragen beantwortet.

Wenn Ihr noch Fragen habt, wendet Euch einfach an uns.

Viele Grüße von

Familie Rietmann

 

                                          Betrieb Bernard Oberwestberg

Am 06.09.2013 öffnete Landwirt Bernard Oberwestberg die Stalltore seines neuen Bullenmaststalles für Landwirtschaftsinteressierte Besucher, Nachbarn, Familie und Freunde.

Bernard mästet in seinen Tretmistställen Bullen der Rasse Braunvieh. Das Braunvieh ist ein graubraunes Zweinutzungsrind (Fleisch aber auch Milch), bei der die Innenbehaarung der Ohren hell ist. Ein Tretmiststall ist ein Stall mit zwei verschiedenen Funktionsbereichen. Im Liegebereich hat der Stall 5% Gefälle. Täglich werden die Tiere mit etwa 3kg Stroh/Tier im Liegebereich gestreut. Das Stroh befindet sich über dem Liegebereich (s. Fotos), sodass das Stroh von Bernard gut verteilt werden kann. Das Stroh/Mist wird dann durch das Gewicht der Tiere Richtung Endmistungsgang getreten, wo Bernard den Mist dann nach Bedarf mit dem Frontlader entfernt.  Mann kann also sagen, dass durch das Eigengewicht der Tiere der Mist nach unten rutscht, und Bernard von oben neu einstreut und unten entmistet. Ein Tretmiststall ist nur für Tiere mit einem Eigengewicht von 200 kg geeignet.  Gefüttert werden die Tiere auf dem Futtertisch (s. Fotos) mit selbst angebautem qualitativ hochwertigen Futter (Mais + Grassilage, eigenem Getreide und Ergänzungsfutter). Ziel der Bullenmast ist ein hochwertiger Schlachtkörper mit einer geringen aber gleichmäßigen Fettbedeckung. Dabei steht immer im Vordergrund, dass nur gesunde Tiere Leistung bringen können. Der Bullenmist geht dann in eine Gesmolder Biogasanlage, wo aus dem Mist Strom gemacht wird. Im Gegenzug bringt die Biogasanlage das Gärsubstrat als Pflanzendünger auf Bernards Flächen aus. Ein Kreislauf von dem alle profitieren. Die Bullen fressen Gras und Mais, aus dem Mist der Bullen wird Strom gemacht und mit dem Gärsubstrat gelangen die Nährstoffe zurück zu den Pflanzen.

Wir sagen Bernard Danke für die interessante Betiebsführung, und dass er auch für unser leibliches Wohl so gut gesorgt hat.

Foto: Auch das Braunvieh findet Öffentlichkeitsarbeit interessant!

 

 Das Kraftfutter besteht aus eigenem Getreide!

                                          

 Betrieb Franz Lange

Franz Lange bewirtschaftet seinen Hof mit den Hauptbetriebszweigen Ackerbau und Schweinemast, und das mit Leib und Seele.

Der Betrieb befindet sich in der Bauernschaft Wennigsen. Franz bewirtschaftet seinen Acker in einer Fruchtfolge aus Weizen, Gerste, Raps und Mais. Außerdem hält er auf seinem Betrieb Mastschweine. Er stallt die Ferkel mit 28 kg in seinen Stall ein. Nach 120 Tagen werden die Tiere mit einem Lebendgewicht von 120 kg verkauft. Dies entspricht dann einem Schlachtgewicht von 97 kg.

 

Betrieb Ernst-Ludwig und Hildegard Hörstmann

Auf dem Bild sieht man den Hauptbetriebssitz des Hofes Hörstmann in Dratum an der Dratumer Straße. Ernst-Ludwig und Hildegard haben beide Landwirtschaft gelernt und ihre Höfe zusammengelegt. Der Betrieb Lange in Üdinghausen und der Betrieb Hörstmann in Ausbergen werden von hieraus mitbewirtschaftet. Der betriebszugehörige Acker wird in einer Fruchtfolge mit den Feldfrüchten Weizen, Gerste und Raps bestellt. Wie auch bei den anderen Landwirten werden die Pflanzen auf dem Acker bedarfsgerecht ernährt und vor Krankheiten geschützt. Anhand von Düngeempfehlungen, Bodenprobenergebnisse, Schadschwellenberücksichtigung, standortbezogene Sortenwahl,...wird Pflanzenschutz nach Maß betrieben. Die pfluglose Bodenbearbeitung stärkt das Bodenleben und minimiert Erosionen. Um der Nitratbelastung entgegenzuwirken, düngen wir Landwirte im Herbst und Winter nicht mehr mit Gülle und Substrat. Oftmals begrünen wir vor Sommerungen die Flächen mit Zwischenfrüchten, um den Stickstoff im Oberboden zu fixieren. Eine wirtschaftliche, umweltschonende nachhaltige Produktion von sicheren, gesunden und qualitativ hochwertigen Erzeugnissen liegt uns am Herzen. 

Das extensive Grünland wird zur Heuwerbung und Rinderpensionshaltung genutzt. Die auf dem QS anerkannten Betrieb gehaltenen Mastschweine werden dreimal jährlich eingestallt und dreimal jährlich ausgestallt. Nach jedem Ausstallen wird der Stall gründlich gereinigt und desinfiziert. Dann erst können neue Ferkel eingestallt werden. Die Breiautomaten ermöglichen es den Tieren ihre Fresszeiten selbst zu bestimmen. 

Familie Hörstmann!

 

Betrieb Franz-Josef Wesseler

Der Hof Wesseler befindet sich in Dratum Mitte und wurde vor 700 Jahren das erste Mal erwähnt. In der jetzigen Generation wird dieser anerkannte QS-Betrieb von Franz-Josef Wesseler geführt. In der nächsten Generation soll der Hof von seinem Neffen Matthias Bolte übernommen werden. Die Schwerpunkte des Betriebes liegen in der Sauenhaltung, Ferkelaufzucht und der Schweinemast. Im Ackerbau baut der Betrieb Weizen, Gerste, Raps und Körnermais im jährlichen Wechsel (Fruchtfolge) an. Das Getreide und der Mais werden zur Futterherstellung verkauft. Der Raps wird zur Rapsölproduktion angebaut. Im betriebszugehörigen Wald werden ein Teil der Hackschnitzel zum Heizen des Betriebes geerntet.

(Foto: Mathias Bolte)

Auch als Landwirt immer noch was ganz besonderes: Die Sauen mit ihren Ferkeln! Deshalb macht es großen Spaß im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit (siehe Terminspiegel) andere daran teilhaben zu lassen!

Intensive Reinigungs- und Hygieneprogramme sind die Grundlage einer hohen Tiergesundheit.

Anschließend noch ein Video aus unserem Betrieb!


 

Betrieb Elmar und Bettina Warner/ Therapiehof Warner

Der Hof von Elmar und Bettina Warner liegt in der Mitte Dratums (Stelling 6) und ist in zwei ganz unterschiedliche Betriebszweige unterteilt.

Der QS anerkannte landwirtschaftliche Betrieb wird von Elmar Warner im Nebenerwerb bewirtschaftet. Neben dem Acker, dem Wald und dem Grünland kümmert er sich um 700 Mastschweine. Mit einer 2/3 Stelle ist Elmar als Industriekaufmann in einer Firma angestellt.

Der zweite Betriebszweig ist der Therapiehof Warner und wird von Bettina Warner geführt. Hier arbeiten viele verschiedene qualifizierte Therapeuten Hand in Hand. Dadurch kann ein großes Spektrum der Reittherapie abgedeckt werden. Es werden das Heilpädagogische Reiten und Voltigieren, die Hippotherapie und tiergestützte Maßnahmen (Hund und Pferd) angeboten. Zusätzlich gibt es Veranstaltungen rund ums Pferd. Alle Angebote sind für Menschen mit körperlichen oder geistigen Behinderungen geeignet.                                                                                                             

Die angrenzenden Wälder laden zu erlebnispädagogischen Entdeckungen mit dem Pferd ein. Außerdem stehen  dem Therapiehof ein Außenreitplatz, ein Trailplatz, ein überdachter Reitzirkel und eine kleine Halle zur Verfügung.

Die Menschen auf dem Therapiehof Warner merken, dass ihnen die Beziehung zu den Pferden gut tut, und verschlossen geglaubte Türen öffnet. Bettina strahlt es aus:   Pferde machen stark!   

Interesse an Pferden geweckt? Kontakt unter Therapiehof Warner (Bettina Warner) Tel.: 05409/980043 Website vom Hof Warner

 

Betrieb Stefan und Gabriele Mörixmann

Wir sind ein Familienbetrieb mit einem Angestellten.

(Foto: Stefan und Gabi mit den Kindern Kristen und Maxim und Opa Heiner, Oma Irmgard und unser Hund Maja)

Auf dem folgenden Bild seht ihr einen Ausschnitt unseres Hofes.

Auf unserer Hofstelle in Dratum-Ausbergen mästen wir Hähnchen (männlich und weiblich gemischt) und Pekingenten, betreiben eine Biogasanlage und bewirtschaften unseren zu meist zugepachteten Acker in einer Fruchtfolge aus Mais, Weizen, Gerste, Raps und Roggen. Außerdem halten wir auf unserer Hofstelle in Hankenberge Mastschweine. Viele Arbeiten erfolgen in einem bestimmten Rythmus den wir nachfolgend am Beispiel unserer Hähnchenmast erklären möchten.

Ein Hühnerküken wächst in einem von einem Hahn befruchteten Ei 21 Tage (Ente 28 Tage) lang, dann schlüpft es in einer Brüterei. Als Eintagsküken werden sie in unsere Naturställe eingestallt. Die Küken werden in Kisten auf einem vollklimatisierten Wiesenhof LKW angeliefert. Auf dem folgenden Foto seht Ihr, dass wir die Küken beim Einstallen (mindestens mit drei Leuten) in unseren 31 Grad Celsius aufgewärmten Stall zunächst nah am Futter  und an der Tränkelinie verteilen. Lang durch den Stall befinden sich jeweils drei Tränkelinien, zwei Futterlinien, drei Linien mit Sitzstangen und vier Warmluftgebläse. Unter der Decke befinden sich außerdem noch zehn Ventilatoren für die ganz warmen Tage.

Im Laufe der 42tägigen Mast wird die Temperatur dann auf 19 Grad Celsius runtergeregelt. Dies geschieht indem die seitlichen Tageslichtjalousien immer ein bischen weiter auf gemacht werden. Damit die Tiere sich wohlfühlen stehen Ihnen wohltemperierte Ställe, Wasser, Futter, frische Luft, Tageslicht, ein Scharraum, Strohballen als Schutz, zum Nachstreuen und zur Beschäftigung, Heuballen zur Grünfutteraufnahme, Picksteine, Sitzstangen (drei Linien lang durch unsere Ställe), acht Stunden Nachtruhe (Nachtlicht) und fachmännische Betreuung zur Verfügung. Antibiotika werden nur im Falle einer Krankheit eingesetzt, was Gott sei Dank sehr selten vorkommt. Damit das so bleibt ist es sehr wichtig, aus einer gesunden Herde krank erscheinende Tiere sofort raus zu nehmen.

Morgens und gegen Abend gehen wir durch unsere Ställe und kontollieren all die genannten Parameter. Picksteine, Stroh- und Heuballen werden nach Bedarf ausgewechselt. Kurz vor Mittag erfolgt eine Kurzkontrolle. Außerdem ruft uns die Alarmanlage an, wenn etwas nicht stimmt.

Im Rahmen dieses Mastprogrammes (Wiesenhof Privathof-Einstiegslabel des deutschen Tierschutzbundes siehe unter Label auf dieser Homepage) müssen zu jeder Zeit 18 Picksteine und 26 Ballen Stroh und Heu im Stall verteilt sein. Außerdem haben die Tiere der Rasse Cobb Sasso mehr Platz. Nach zwei Wochen ist dann zu den Aktivitätszeiten richtig was los im Stall. Die Tiere rupfen die Stroh- und Heuballen auseinander oder nutzen sie als eine Form des Hindernislaufs. Die Sitzstangen sind voll belegt und werden zum Teil auch als Gruppenschaukel genutzt.

Im Alter von 21 Tagen befinden die Tiere sich im Federkleidwechsel (halb Daunen, halb Federn), was häufig fälschlich als Symbol der Massentierhaltung dargestellt wird. Tatsächlich jedoch haben die Tiere dann im Alter von fünf Wochen ein schneeweißes und teilweise braunes Federkleid.

Nach 42 Tagen haben unsere Tiere ein Schlachtgewicht von knapp 2 kg erreicht. Die Tiere werden grundsätzlich nachts im Dunkeln (vier Nächte hintereinander) ausgestallt, da sie im Dunkeln nicht gut sehen können und ruhig am Boden sitzen bleiben. Eine Fangkolonne packt die Tiere schonend in Kisten. Tiere mit Blutergüssen könnten auch gar nicht in den Handel gelangen, da sie schon von der Optik keiner kaufen würde. Die Kisten werden dann auf einen Lkw geladen, welcher zur Schlachterei (Lohne) fährt.

Morgens fangen wir dann an die Ställe auszuräumen. Die Fütterungsschalen werden alle abgebaut und im Haus gewaschen. Alles an Meßtechnik wird hoch unter die Decke gebunden. Anschließend werden unsere Ställe mit dem Frontlader ausgemistet (Foto Abmisten Entenstall).

Der gesamte Mist, den unsere Tiere erzeugen und der Mist von Nachbarbetrieben kommt in unsere Biogasanlage, um daraus Strom zu erzeugen. Wir sind sehr daran interessiert  soviel Mist wie möglich zur Stromerzeugung einzusetzen. Aus dem Tiermist und den verschiedenen Silagen entsteht in unserer Biogasanlage ein Gas. Dieses Gas wird in einem Motor in Strom umgewandelt. Mit der Abwärme des Motors werden unsere Ställe und unser Haus geheizt. Der auf unseren Betrieb erzeugte Strom versorgt 1000 Haushalte ein Jahr lang. Die Nährstoffe aus dem Gärsubstrat einer Biogasanlage bleiben komplett für die Pflanzen auf dem Feld erhalten und sind ein sehr guter Dünger. Für jedes gefahrene Güllefass wird ein Lieferschein geschrieben. Eine Überdüngung ist somit sozusagen ausgeschlossen. An diesem Kreislauf kann man erkennen, dass bei dieser Form der Energiegewinnung keine gefährlichen Abfälle entstehen. Eine Restmüllentsorgung entfällt.

Nach dem Abmisten der Geflügelställe werden die Decken, Einrichtung, Jalousien und Fußboden mit dem Hochdruckreiniger (s.folgendes Bild) gesäubert. Die Hähnchenställe haben Abmaße von 100m*11,68m und der Entenstall Abmaße von 16m*84m. Das Reinigen mit dem Hochdruckreiniger dauert pro Stall alle 42 Tage neun Stunden.

Anschließend lassen wir die Ställe durch die Firma Huntenburg fachmännisch desinfizieren. Danach werden die trockenen Ställe wieder mit getrockneter Maissilage eingestreut. Maissilage als Einstreu hat den Effekt, dass es zusätzlich auch sehr gut für die Darmgesundheit der Tiere ist. Danach werden alle Fensterbänke mit dem Handfeger abgefegt, die handgewaschenen Teller wieder drunter gebaut, eine Tonne Futter per Hand auf dem Kükenpapier verteilt, jeder Nippel der gespülten Tränken angetippt, die 26 Stroh- und Heuballen und die 18 Picksteine verteilt.

Nach einer Woche Arbeit ist es nun soweit, die neuen Küken können in den sauberen, 31 Grad Celsius warmen Stall eingestallt werden.

Das Wiesenhof Privathof Konzept kommt bei den Landwirten gut an,  da es 30% teurer ist kann es kaum am Markt Fuß fassen, und der Verbraucher entscheidet an der Theke eben unter anderen auch nach dem Preis. So werden wir ab September für ein Programm produzieren, wo die Tierwohlkriterien dieselben sind der Besatz aber von 16000 Tieren auf 21000 Tieren hoch geht. So ist das Produkt dann gegenüber dem rein konventionellen 10% teurer.

Also wenn Ihr Fragen habt, sprecht uns an. Gerne suchen wir mit Euch nach dem Ansehen unserer Tierhaltung den gemeinsamen Dialog.

Also, nach dem Motto erst gucken, dann drüber reden freuen wir uns auf Euern Besuch.

Bis bald es grüßt Euch

Familie Mörixmann

 

P.S.: Unter Diashow, Jubiläum und Expeditionen könnt Ihr Euch noch mehr Fotos von unseren Betrieb anschauen. Hier folgt ein Video.